Bis dass der Tod euch scheidet… – oder vielleicht auch nicht 

Bis dass der Tod euch scheidet… – oder vielleicht auch nicht 

Während meiner Ausbildung in einigen schamanischen Techniken begegnete mir das erste Mal der Ausdruck „karmischer Ehemann“. Meine Mentorin war einige Tage völlig durch den Wind. Sie tankte ihr Auto sogar mit dem falschen Kraftstoff, weil sie völlig geistesabwesend durch die Gegend lief.

Als ich sie darauf ansprach, erklärte sie mir, dass sie da momentan irgendwie Trouble mit einem ihrer karmischen Ehemänner hätte, der leicht angesäuert darüber war, dass sie ohne ihn inkarniert war.

Als ich das hörte, fing ich an zu schmunzeln und dachte so bei mir: „Okay, jetzt ist sie völlig durch!“

Wer glaubt denn sowas auch, ohne selbst die Erfahrung gemacht zu haben…

Naja, so wie es mir ähnlich sieht, und weil es ja IMMER in meinem Leben um „Learning-by-doing“ geht, wurde mir klar und deutlich gezeigt, dass es sowas eben doch gibt. Begriffen habe ich es aber erst, als es mir selbst passierte.

In einem vorangegangenen Threat auf dieser Seite habe ich ausführlich erklärt, was es mit karmischen Partnern, Seelenpartnern und auch Dualen auf sich hat – und ich habe berichtet, dass ich in diesem Leben meinem DUAL begegnet bin. Also genau demjenigen, der das exakte Pendant zu mir ist.

Um es nachvollziehen zu können, muss ich hier noch darauf hinweisen, dass der Mensch in der Lage ist, Anteile seines Seins abzuspalten, durch traumatische oder dramatische Situationen, die in der Psychologie als kognitive Persönlichkeitsspaltung auch bekannt geworden ist. Jeder abgespaltene Anteil birgt in sich aber auch bestimmte Fähigkeiten, die durch die Abspaltung in einem Vorleben in dem aktuellen Leben eventuell nur dunkel wahrgenommen werden können oder auch manchmal gänzlich fehlen.

Kommen wir aber jetzt zu der eigentlichen Geschichte:

Jeder Mensch hat eine ganz eigene Energie, eine Schwingung, oder wenn man es poetisch ausdrücken will, eine ganz eigene „Seelenklangfarbe“. Und gerade deshalb können wir bestimmte Menschen auch an ihrer „Schwingung“ erkennen. Man kann sie spüren, wenn man „empfänglich“ dafür ist.

Mein DUAL schwingt demnach natürlich ähnlich wie ich und ist von daher für mich unter Tausenden heraus erkennbar.

Obwohl wir seit Beginn des 21. Jahrhunderts keinen wirklichen Kontakt mehr zueinander hatten, fühlte ich die Gegenwart sehr häufig und dachte schon ich wäre völlig verrückt geworden, denn ich sah, hörte und fühlte ihn – obwohl er selbst ja gar nicht da war.

Ich wurschtelte mich also durch die verschiedenen Inkarnationen um zu verstehen, warum genau dieser Mensch so einen Eindruck auf mich gemacht hatte und landete dann irgendwann bei dieser mehr als verwirrenden Theorie über Duale und „Kugelmenschen“.

Jedenfalls ist das Bild, das ich euch hier zeige entstanden Ende Januar dieses Jahres. Es war eine Zeit in der die Präsenz wieder einmal sehr stark war und ich sogar das Gefühl hatte, dass er ein Auslöser meiner Schlaflosigkeit war, weil ich einfach schon viele Nächte nicht in der Lage war, vor 5 Uhr ins Bett zu gehen.

Laut Pythagoras ist die 5 die Zahl der Ehe – nur mal so am Rande.
Da er auch im jetzigen Leben ein recht „sturer Bock“ ist, der auf sein Recht beharrt, setzte er sich natürlich gewaltig in Szene…

Über die genaueren Umstände werde ich mich öffentlich jetzt mal nicht auslassen, aber wenn er es irgendwann mal wissen will, dann kann ich ihm das mit einem Schmunzeln im Gesicht erzählen…

Die „forsche Art“ sorgte dafür, dass ich Anja irgendwann mal darum bat, zu fragen, WER oder WAS mich da nachts immer so „traktiert“ und es entstand genau dieses Foto.

Natürlich hab ich ihn erkannt und musste lachen, da auf dem Bild als „Erkennungsmerkmal“ ein blaues CD-Radio zu sehen ist, und um ein solches Radio ging es auch in diesem Leben, als wir noch unsere „Hochzeitspläne“ hegten. Ich hab es aber einfach nicht abgeben können damals und so steht es heute noch bei mir zu Hause und dudelt gelegentlich vor sich hin.

Er zeigte sich als Anteil aus einer Inkarnation die in 1834 gelebt wurde.

Wir waren glücklich verheiratet und er war genauso ein Rebell, wie er es heute ist. Gegen die Regeln oder nur nach den eigenen Regeln war wohl schon immer seine Devise gewesen.

Wir lebten in Lyon in Frankreich und wenn jetzt jemand mag, dann kann man mal googlen über die Aufstände der Seidenweber. Er gehörte natürlich auch hier zu den Aufständigen und wieder allen Warnungen schloss er sich ihnen an.

Die Strafe hierfür war das Erhängen. Sie alle wurden verurteilt und die Exekution vollzogen.

Im Moment seines Todes schwor er, dass seine Liebe zu mir alle Grenzen überwinden werde und dass wir auf „EWIG“ zusammengehören würden.

Naja und dann stand er da auf diesem Bild. Im original Outfit mit Zylinder und Gehrock, das Radio in der Hand und mit einer grünen Schlange als Symbol der Heilung.

Als ich dieses Bild sah, wurde mir klar, was es mit 5 Uhr morgens und den nächtlichen „Begegnungen“ auf sich hatte.

Er hatte sein Wort gehalten und das für 184 Jahre…

Da es aber genau der Anteil war, der das Geschenk der reinen Liebe beherbergte, entschied ich mich dazu, ihn in Frieden und Liebe gehen zu lassen, damit er die Chance hat in DIESEM Leben der bedingungslosen und echten Liebe wieder zu begegnen und frei Entscheiden zu können.

Dies ist eine von unzähligen Geschichten über gemeinsam gelebte Inkarnationen, ob er sich irgendwann auch mal damit beschäftigen wird, sei so dahin gestellt 

In diesem Sinne
Eure Kati

Urheberrecht für Bild und Text
©2018 Katja Koller und Anja Richter

 

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