Der Verstand…

Der Verstand… 

Heute möchte ich mal ein Thema aufgreifen, das sowohl aus spiritueller als auch aus esoterischer Sicht heraus betrachtet wichtig ist, dass es angesprochen wird.

Meine liebe Kollegin und ich sind uns schon lange darüber einig, dass es leider viel zu viele Menschen gibt, die viel zu kopflastig durch die Welt laufen und glauben, alles mit dem Verstand „be-greifen“ zu können.

Käme jetzt nicht wieder ein komischer Spruch von mir, dann wäre ich nicht ich; aber:

Ich habe noch nie ein Gehirn mit Armen und Händen gesehen, als wie soll das Gehirn etwas „be-greifen“? Der Verstand lässt sich täuschen – auch die Sinne lassen sich veräppeln, wenn man es richtig anstellt. Denn plötzlich schmeckt die Zitrone süß und die rohe Zwiebel wird unter Hypnose zum saftigen Apfel…

Fast alles um uns herum ist ein Gebilde, das wir aus unserem „Verstand“ also aus „Unserem Verständnis der Welt“ heraus katalogisieren und einordnen wollen und doch nicht weiterkommen. Wir drehen uns im Kreis, weil wir die Dinge „rational“ erklären wollen und für alles eine Bezeichnung brauchen.

Am meisten brauchen wir unser Schubladendenken, wenn es um Emotionen und tiefere Gefühle geht. Das ist schon echt geschickt eingefädelt worden, von denen, die uns lehren.

Wenn eine Autoritätsperson die Augenbraue hochzieht und uns fragt, ob wir das wirklich ernst meinen, dann bricht doch fast jeder von uns ein und zweifelt, denn derjenige MUSS es doch besser wissen – bedeutend älter und gebildeter als unsereins, sonst hätte er ja nicht den Rang oder die Position die er da begleitet.

Unser Herz hingegen sitzt bei den meisten Menschen beleidigt in der Ecke und schmollt, weil es darf ja nur das fühlen, was der Verstand erlaubt. Denn wir wollen ja „Verstehen und begreifen“ was da so in uns vor sich geht!

Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Menschen sich bereits von ihrem eigentlich SEIN entfernt haben, Vernunftsentscheidungen treffen und VERNÜNFTIG sein wollen.

Aber was ist vernünftig?

Ist es vernünftig meine Emotionen zu sedieren und Gefühle zu verdrängen, nur um in eine Schublade zu passen und der NORM angepasst zu sein?

Ist es wirklich vernünftig, wenn wir nur noch im Verstand sind – nur noch die rechte Gehirnhälfte nutzen wollen um rational und faktisch zu sein?

Gibt es denn nicht solche Dinge, die man nur zwischen den Zeilen hört? Die man unterschwellig spürt und die nicht mit Leuchtreklame und viel Glitzer offenbar sind?

Der Mensch von heute verdrängt seine Gefühle – um besser da zu stehen!

Die Welt mit der wir uns beschäftigen lebt von der Intuition, dem Fühlen und dem Spüren – aber erklär das mal ner Eisscholle aus der Arktis. Das wird bestimmt spannend!

Wir wissen, dass Anja und ich vielen ein Dorn im Auge sind. Aber lieber ein Dorn im Auge als mit nem Brett vorm Kopf durch die Gegend wackeln…

Die Menschen, die alles nur anhand von Logik festmachen wollen sind genau die, die sich DOGMEN beugen möchten, weil alles was nicht „wissenschaftlich“ bewiesen ist keinen Platz in ihrer Welt hat. Das würde die Komfortzone beeinträchtigen von der Welt, die sie sich geschaffen haben.

Immer wieder wird in Frage gestellt, anstatt dass man hinterfragt. Immer wieder wird verneint, statt das man sich fragt, ob es nicht doch möglich wäre.

„Jedes nicht ganz klare NEIN bleibt wohl für immer ein VIELLEICHT“, so heißt es in einem meiner Lieblingslieder und es ist die Wahrheit.

In der Komfortzone darf es keine Geister geben, nix Paranormales (was eigentlich nur bedeutet, dass sich etwas jenseits der Normalität befindet) und vor allem darf es in der Gefühlswelt nur festgesetzte Muster geben.

Dass man sich damit oft selbst betrügt und sich dadurch selbst beschneidet ist nicht wirklich klar. Dass es tausende von Facetten gibt, die alle schillern dürfen – das geht vergessen!

Das Bild fand ich äußerst passend und habe es mir gemopst.

Der Text stammt mal wieder aus meinem Gedankengut und ist somit urheberrechtlich geschützt.

Liebe Grüße
Eure Kati

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